Hartmut Benz erklärt

Mit Hartmut Benz "in's Hommersche"

Die Herrschaft Homburg, das von gleichnamigem Schloss beherrschte Territorium, war von Westen, Süden und Osten vom Herzogtum Berg umgeben. Die Grenze der beiden bis 1806 unabhängigen Staaten verlief, vom Standpunkt der heutigen Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid betrachtet, entlang der Gemeindegrenzen von Much und Ruppichteroth.

Die Wanderung des Heimat-und Geschichtsvereins mit Hartmut Benz wird das Grenzgebiet der heutigen Kommunen Much, Nümbrecht und Ruppichteroth berühren. Start- und Zielort ist der Gasthof Stommel (Friedenthal) im Homburger Bröltal. Hier besteht bei der Rückkehr die Möglichkeit, sich mit fester wie flüssiger Nahrung zu stärken. Der Weg führt durch malerische Dörfer sowie zu Relikten alter Industrieanlagen und lokalgeschichtlich interessanten Schauplätzen.

Termin: Samstag, 26.8.2017, 14.30 Uhr

Ort: Parkplatz der Gaststätte Stommel, 53804 Much, Friedenthal, im Homburger Bröltal

Dauer: 3 Stunden

Länge: 9 Kilometer

Bemerkung: Festes Schuhwerk und ausreichend Flüssigkeit sollten mitgebracht werden

Kostenbeitrag: 5 Euro für Erwachsene

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter“ Ein Ausflug des Heimat-und Geschichtsvereins

Am Samstag, den 22. Juli 2017 trafen sich fast 30 Mitglieder und Freunde des Heimat-und Geschichtsvereins an der Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter“ in Hennef – Bödingen. Dort erwartete uns Peter Hilleke, der uns sehr lebendig in 2 Stunden viel über die Geschichte der Kirche und Kirchengeschichte im Kleinen, aber auch über persönlich erlebte Zeitgeschichte und Denkmalpflege nahebrachte.

 

Grundlage für den Kirchenbau war ein Gnadenbild, das viele Pilger anzog und so 1397 zum Bau einer Kirche den Anstoß gab. Bereits 1408 war der Bau des Gotteshaus vollendet und sie wurde der Allerseligsten Jungfrau Maria und den Heiligen Drei Königen geweiht. Es handelt sich um den ältesten Wallfahrtsort der Schmerzhaften Mutter in Deutschland.

 

Ausgehend von der langen Geschichte erläuterte uns Herr Hilleke sehr plastisch auch die Geschehnisse zu Zeiten der Säkularisation, wo die Bibliothek unwiederbringlich „aufgelöst“ wurde oder Gebäude Stein für Stein verkauft wurden. Er thematisierte auch die Renovierung der Kirche im 20. Jahrhundert und bedauerte, dass der Haupteingang der neuen Orgel zum Opfer fiel und die gestifteten Kirchenfenster im Gottesdienst niemand sieht.

 

Breiten Raum nahm auch die wechselhafte Geschichte des Gnadenaltars ein, der beinahe puristischen Entscheidungen im Zuge der Renovierung zum Opfer gefallen wäre. Dass sich Vorstellungen von engagierten Laien und Fachleuten in der Denkmalpflege nicht immer decken wurde des Öfteren deutlich. Dabei war auch immer spürbar mit wieviel Herzblut Peter Hilleke fast 70 Jahre lebendige „Kirchengeschichte“ erlebt hat, z.B. bei der Restaurierung der „Beweinungsgruppe“, die in Bödingen eine neue Heimat gefunden hat.

 

Ein Besuch der Wallfahrtskirche ist immer einen Ausflug wert, insbesondere wenn sie mit einer Führung durch Peter Hilleke verbunden werden kann.

 

 

 

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Gespannt auf die Führung
Gnadenbild
Peter Hilleke
Der Turm
Gruppe vor Kirche
Gnadenaltar im Seitenschiff
Der Armleuchter
Orgel vor dem Haupteingang
Beweinungsgruppe
Fundationsbild
Unser Führer begeistert
 

Der Heimat-und Geschichtsverein präsentiert sich

Der Seelscheider Sommer bot wieder einmal Gelegenheit, den Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid und seine Aktivitäten darzustellen. So boten wir unsere Veröffentlichungen an, informierten aber auch über unsere Exkursionen und unsere „Sorge“ um die Wegekreuze in der Gemeinde.

 

Beim Schulfest der Ritter-Göttscheid-Grundschule, das unter dem Motto „Talente“ stand, bot uns wiederum Gelegenheit, um um junge Heimatdetektive und Heimatforscher zu werben. Mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern hatten sich in der Vergangenheit Schülerinnen und Schüler mit mehr oder minder komplexen heimatgeschichtlichen Fragen beschäftigt. Eine wie wir meinen lohnende und spannende Aufgabe!

 

Wir bedanken uns für viele Gespräche und Anregungen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

p.s. Erinnert sei an unseren Ausflug zur  Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter“ in Hennef – Bödingen am Samstag, den 22. Juli (Treffpunkt  um 09:30 Uhr auf dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Neunkirchen) - Gisela Arnolds (02247/2910) gibt Auskunft und nimmt wie immer Ihre Anmeldung entgegen.

Hessenfahrt des Heimat-und Geschichtsvereins – Ein Rückblick

An Christi Himmelfahrt brachen ca. 40 Mitglieder des Heimat-und Geschichtsvereins bei Sonnenschein zur Jahresfahrt 2017 auf, wobei uns das gute Wetter – teilweise schweißtreibend – die ganze Fahrt treu blieb.

 

Angekommen in unserem Quartier in Melsungen, einer Kleinstadt südlich Kassel, stand schon der erste Höhepunkt an: Die Führung durch die historischen Viertel, die ca. 650 teilweise prachtvoll restaurierte Fachwerkhäuser umfassen. Dabei wurde uns auch sehr anschaulich die Bedeutung der Bezeichnung „Bartenwetzer“ für die Melsunger in früherer Zeit dargestellt: Sie wetzten die Klingen ihrer Beile („Barten“), mit denen sie im umliegenden Wald die Bäume schlugen, am Sandstein der Fuldabrücke.

 

Der nächste Tag startete mit einer Stadtführung durch Kassel im Bus: Kassel wurde im Krieg stark zerstört und die Innenstadt ist geprägt von der Moderne bzw. von dem, was man in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg dafür hielt. Schloss Wilhelmshöhe mit seinem Park und der auf Kassel herabblickende  Herkules bilden in Kassel einen Kontrast zur modernen Stadt, wobei die weithin sichtbare Achse „Wilhelmshöher Allee“ auch früher schon das Stadtbild prägte. Da der Nachmittag zur freien Verfügung stand, erkundeten die einen Kassel-Zentrum, während andere den Park um Wilhelmshöhe genossen.

 

Verschiedene Führungen prägten den Samstag. Die ersten beiden fanden in Fritzlar statt: Zunächst wurde uns bei der Domführung die Christianisierung im Mittelalter nahegebracht. In diese Zeit fiel sowohl der Vorgängerbau des heutigen Doms, als auch die Gründung der Stadt Fritzlar selbst. Besondere Erwähnung fand in der Stadtführung das Rathaus von 1274, das als ältestes, noch als solches genutztes „Amtshaus“ gilt. Nach einer wohltuen- den Mittagspause am historischen Markt von Fritzlar mit seinen außergewöhnlichen Fachwerkbauten fuhren wir zur Edertalsperre. Dort wurde uns deren eindrucksvolle Baugeschichte, der Bombenangriff auf diese im Zweiten Weltkrieg mit der katastrophalen folgenden Überschwemmung, aber auch ihre heutige wirtschaftliche Bedeutung erklärt. Parallelen zur Wahnbachtalsperre sind unverkennbar: Umsiedlungen beim Bau der Sperre, aber auch das Auftauchen versunkener Bauten bei sinkendem Wasserspiegel.

Sichtbar war auch hier schon die über der Talsperre thronende Burg Waldeck, deren Besichtigung am Tag der Rückfahrt den Abschluss bildete. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Gefängnis genutzt, waren die dort im Mittelalter benutzten Folterinstrumente trauriger und grausamer Höhepunkt der Führung.

 

Neben der Erkundung von Historie und Kultur der Region fanden wir auch vielfältig Gelegenheit, das Kulinarische, verbunden mit einem netten gegenseitigen Austausch in Gesprächen zu genießen.

 

Uns hat es gefallen – vielleicht sind Sie ja 2018 auf der Jahresfahrt oder bei einer unserer nächsten Exkursionen dabei.

 

Hans-Jürgen Parpart

1. Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Bartenwetzer leibhaftig
Stadtführung in Melsungen
Stadtführung in Melsungen
Vor dem Ratskeller
Parthenon der Bücher (documenta Kassel)
Schloss Wilhelmshöhe
Gemeinsames Mittagessen in Kassel
Bonifatius-Denkmal in Fritzlar
Dom St. Peter in Fritzlar
Stadtführung in Fritzlar
Marktplatz in Fritzlar
Marktplatz in Fritzlar
Staumauer Edertalsperre
Edersee von Burg Waldeck
Die Reisegruppe sucht Schatten

Neues vom Heimat-und Geschichtsverein

Der Heimat – und Geschichtsverein war auch dieses Jahr wieder auf Frühlingsfest präsent. Wir konnten unsere Schriften und unser Tuen  einem breiten Publikum vorstellen und damit das Interesse an unserer Heimatgeschichte weiter fördern. Daneben wurde aber auch immer wieder die Frage nach unseren Veranstaltungen gestellt. Das vorläufige Exkursionsprogramm 2017:

 

·         22. Juli 2017, 10 Uhr: Wallfahrtskirche Bödingen

·         26. August 2017: Rundgang im Nümbrechter Land mit Hartmut Benz

·         07. Oktober 2017: Burg Herrnstein

11. November 2017: Sankt Servatius in Siegburg

 

 

·        

 

 

Näheres werden Sie wie gewohnt hier lesen können.

 

Hans-Jürgen Parpart

1. Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid e.V.

Bericht über die Mitgliedersammlung am 23. März 2017

Am 23. März 2017 fand im „Ännchen“ in Neunkirchen die diesjährige Mitgliederversammlung des Heimat – und Geschichtsvereins statt. Zunächst wurde zu den Routinepunkten Rückblick des Vorsitzenden auf das Jahr 2016, Vorstellung des Jahresprogramms 2017 und  Bericht der Schatzmeisterin sowie der Kassenprüfer vorgetragen. Nach der Entlastung des alten Vorstands wurde nach drei Jahren satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt, der im wesentlichen dem alten entspricht. Neu gewählt wurde Helmut Göber als Beisitzer, der sich mit dem Internet-Auftritt befasst. Der Vorsitzende dankte ausdrücklich der bisherigen Geschäftsführerin Dorothea Kurtenbach für ihr Wirken. Sie trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Ein Nachfolger/eine Nachfolgerin konnte leider nicht gefunden werden.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung trug Dr. Erich Claßen, Leiter der Außenstelle Overath des LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland gleichzeitig unterhaltsam und informativ zum Thema „Bodendenkmalpflege und Archäologie “ vor. Er spannte in seinem gut einstündigen Vortrag gekonnt den Bogen vom Allgemeinen hin zu den Besonderheiten Neunkirchen-Seelscheids.

 

Hans-Jürgen Parpart

1. Vorsitzender Heimat – und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Grabstätten anders - Ausflug des Heimat-und Geschichtsvereins zum Friedhof Beuel

Am Samstag, den 22. April 2017 wollen wir Sie einladen, mit uns den frühlingshaften Friedhof in Beuel zu erleben. Tauchen Sie mit uns in die etwas anderen Bestattungskulturen von Sinti und Roma ein, wobei hier die „Königsgräber“ herausragen. Der Friedhof in Beuel am Platanenweg bietet aber noch mehr – lassen Sie sich überraschen!

 

Treffpunkt ist am 22. April um 9:15 Uhr auf dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Neunkirchen. Wir wollen in Fahrgemeinschaften zum Friedhof in Beuel fahren und dort an der B 56 parken.

 

Wir haben im Anschluss im Alten Bahnhof Beuel (Alter Bahnhof der Bröltalbahn ) einen Tisch bestellt (Speisen u.Getränke nicht im Preis enthalten). Hierzu fahren wir in die Rheinuferstraße und parken dort.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre Anmeldung erbitten wir bis 15.April bei Gisela Arnolds (Tel 02247/2910). Den Teilnehmerbeitrag von 9 Euro pro Person bitten wir auf unser Konto DE 30 3705 0299 0005 0055 58 (KSK, BIC COKSDE33XXX) zu überweisen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Hans-Jürgen Parpart

Erster Vorsitzender Heimat-und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

Exkursions-Programm 2017

Der Heimat & Geschichtsverein wird auch 2017 wieder Exkursionen anbieten. Sie werden an dieser Stelle und im Mitteilungsblatt wie gewohnt angekündigt.

 

 

Geplante Exkursionen 2017:

 

◦ Wallfahrtkirche zur Schmerzhaften Mutter in Bödingen (verschoben wegen Erkrankung Kirchenführer)

◦ Rundgang im Nümbrechter Land mit Hartmut Benz (26.08.2017)

◦ St. Servatius in Siegburg (09 2017)

◦ Burg Herrnstein – Führung um die Burg durch Gräfin Nesselrode (07.10.2017)

 

 

 

 

Berichte unter Exkursionen